ESG-Risikomanagement mit Ribeca
ESG-Risikomanagement mit Ribeca

Für viele Institute bedeuten ESG-Themen großen fachlichen und organisatorischen Anpassungsbedarf. Ribeca unterstützt als Werkzeug bei der Quantifizierung und Integration von ESG‑Risikothemen in bestehende banksteuerungsrelevante Prozesse. Der nachhaltige Mehrwert entsteht jedoch erst dann, wenn Mitarbeitende die zugrunde liegenden Modelle, Annahmen und regulatorischen Erwartungen nachvollziehen und souverän mit den Ergebnissen arbeiten können. Unser Qualifizierungspaket „ESG-Risikomanagement mit Ribeca – In drei Schritten zur erfolgreichen Einführung und Umsetzung“ setzt hier an. Es

  • verbindet bankenfachliche Weiterbildung mit der konkreten Nutzung von Ribeca und
  • vermittelt das notwendige Wissen, um ESG‑Risiken fachlich korrekt zu bewerten, Ergebnisse einzuordnen und sicher im Bankalltag anzuwenden und
  • hat nicht die reine Toolbedienung zum Ziel, sondern die konkrete Befähigung der Mitarbeitenden für eine belastbare und abgestimmte Umsetzung im institutsspezifischen Kontext.
Das Wichtigste in Kürze
Regulatorik
Herausforderungen
Umsetzungsstand
Konsequenzen
  • Gemäß MaRisk, ICAAP, CRR müssen Banken ESG-Risiken quantifizieren und BRUBEG stellt konkrete Anforderungen an Risikoplanung und langfristige Betrachtungshorizonte. 
  • Bislang wurden allerdings hauptsächlich Kundinnen und Kunden und der Einfluss auf die Umwelt bewertet, nicht ESG-Risiken und ihre Wirkung. 
  • Abstrakte EU-Vorgaben führen außerdem zu konkreten Prüfungs-, Haftungs- und Dokumentationsrisiken.
  • Passende Modelle, Vergleichbarkeit und/oder Datenlogiken fehlen oder sind nur rudimentär vorhanden.
  • Unerlässlich ist eine konsequente Visualisierung der Messung und Steuerung von ESG-Risiken mit Kohärenz zur Risikostrategie.
  • Wichtig ist die fachliche Übersetzung z. B. in ESG-Risikoinventur und Parametrisierung.
  • Aufsichtsinstanzen erwarten plausible, quantifizierbare Szenarien – auch mit 10‑Jahres‑Horizonten.
  • Viele Banken steuern ESG‑Risiken noch im Blindflug.
  • Lückenhafte Daten der Kundinnen und Kunden, manuelle Prozesse und fragmentierte Systeme führen zu unzuverlässigen Modellen, unerkannten Risikopotenzialen und hohem Kosten‑ sowie Haftungsdruck.
  • In vielen Instituten fehlt derzeit noch eine durchgängig integrierte Steuerung: gewachsene Datenstrukturen und manuelle Lösungen überwiegen.
  • Unzureichend umgesetztes ESG‑Risikomanagement führt zunehmend zu aufsichtlichen und reputativen Folgen.
  • SREP‑Aufschläge, Reputationsrisiken sowie steigender Sanktions‑ und Haftungsdruck begünstigen ad‑hoc‑Reaktionen statt vorausschauender Steuerung.
  • ESG entwickelt sich damit zu einem harten Steuerungs‑ und Aufsichtsthema, bei dem reine Scoring‑Ansätze nicht mehr ausreichen und ein hohes Feststellungspotenzial durch die Aufsicht besteht.
Warum Ribeca?
Quantifizierbare Risiken statt Bauchgefühl

Ribeca liefert nachvollziehbare Modelllogiken, Risikoparameter & bankindividuelle Quantifizierungen.

Instituts-individueller ESG-Risikoplan

Ribeca unterstützt bei Zielableitungen und liefert belastbare Inputs für den Risikoplan.

ESG-Integration in bestehende Risikoarten

Ribeca ermöglicht die ESG-Risikobetrachtung auf Grundlage unterschiedlicher Inputs und Rechenmodellen in alle relevanten Risikoarten.

Szenarien und Stresstests

Ribeca enthält ESG‑Szenarien (physisch/transitorisch) & ermöglicht bankindividuelle Parametrisierung.

In drei Schritten zur erfolgreichen Einführung und Umsetzung
Orientierung

Grundlagen & Software-Einstieg

Zu den Inhalten

Umsetzung

Anwendung & Dateneingabe

Zu den Inhalten

Evaluation

Ableitungen & Maßnahmen

Zu den Inhalten

ESG-Risikomanagement kompakt
  • Aufsichtsrechtliche Grundlagen
  • Unterschiede und Anforderungen aus CSRD, Scoring und MaRisk
  • Gründe für Ribeca
Allgemeine Bedienungsanleitung
  • Grundlegende Steuerung Ribeca
Grundlagen, Inputs & Berechnungslogik aller Risikoarten
  • Fachliche Grundlagen ESG in den Risikoarten
  • Anleitung zum Datenimport
  • Erläuterung grundlegende Funktionsweise einzelner Modelle
Kick-off
  • Definition der Zielsetzung & Besprechung erwartbarer Ergebnisse
  • Hintergründe
  • Vorstellung Vorgehensweise & Ablauf
  • Vollständigkeitscheck Unterlagen & Technik 
Workshop
  • Input zu ESG in einzelnen Risikoarten und etwaigen Berechnungsparametern
  • Anleitung und gemeinsame Eingabe bankindividueller Daten in die Software
Follow-up
  • Reflexions- und Transfergespräch
  • Beantwortung individueller Fragen
Kick-off
  • GAP-Analyse des Outputs
  • Priorisierung der Handlungsempfehlungen
Workshop
  • Fachlicher Input zu den Auswirkungen der einzelnen ESG-Faktoren in den Risikoarten
  • Diskussion priorisierter Handlungsempfehlungen
  • Ableitung Maßnahmen, Zeitstrang und Verantwortlichkeiten
Follow-up
  • Reflexions- und Transfergespräch
  • Beantwortung individueller Fragen
Eine verlässliche Qualifizierung für ein sensibles Thema

Dieser erste Überblick zeigt: Das ESG‑Risikomanagement ist fachlich anspruchsvoll und regulatorisch sensibel. Dieses Bildungsangebot unterstützt interessierte Institute dabei, Ribeca sachgerecht anzuwenden und ESG‑Risiken belastbar in die Banksteuerung zu integrieren. So gelingt es:

  • Ribeca im institutsspezifischen Kontext fachlich korrekt, regulatorisch belastbar und effizient einzusetzen.
  • ESG‑Risiken strukturiert zu erfassen und bewerten, fundierte Annahmen zu treffen und Ergebnisse prüfungssicher zu dokumentieren.
  • Abweichungen zu aufsichtlichen Anforderungen gezielt zu identifizieren, zu priorisieren und in umsetzbare Maßnahmen zu überführen.
  • Einarbeitung und Abstimmung zu verkürzen und Fehlbewertungen zu vermeiden.

Weitere Informationen erhalten Sie nach dem Klick auf unsere Broschüre.

FAQ: Ihre Fragen, unsere Antworten
In welchem Format kann das Inhouse-Training durchgeführt werden?
Die Trainings setzen sich aus einem Kick-off-Termin, dem zentralen Workshop und einem Transfer- und Reflexions-Follow-up zusammen. Der zentrale Workshop findet entweder digital oder in Präsenz in Ihrem Haus statt, alle weiteren Termine sind digital.
Können einzelne Module separat gebucht oder kombiniert werden?
Sie können die Module separat buchen und kombinieren. Für ein optimales Qualifizierungsergebnis und eine effiziente Implementierung buchen Sie alle drei Schritte.
Welcher zeitliche Aufwand ist realistisch?
Die Trainings haben einen Umfang von 11 bzw. 15 Trainingsstunden. Hinzu kommt der Einstieg über den Selbstlernkurs von ca. 2 Stunden sowie etwaige weitere Selbstlernzeiten. Jedes Training besteht aus mehreren Terminen und erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. 3-4 Wochen.
Wie trägt das Angebot zur Reduzierung von Prüfungs‑ und Umsetzungsrisiken bei?
Das Angebot unterstützt eine konsistente und prüfungssichere Anwendung von Ribeca. Durch Trainer mit Prüfungs‑ und Aufsichtserfahrung werden typische Fehler in Parametrisierung, Datenwahl und Interpretation vermieden. Annahmen, Ergebnisse und Maßnahmen sind fachlich belastbar dokumentiert, was die Angriffsfläche in Prüfungen reduziert und die Umsetzung im Bankbetrieb absichert.
Ab welchem Umsetzungsstand im ESG‑Risikomanagement mit Ribeca ist das Training sinnvoll?
Unser Qualifizierungspaket ist so konzipiert, dass bildungsseitig der komplette Implementierungsprozess begleitet wird. Wir empfehlen daher, noch vor Einführung von Ribeca den entsprechenden Trainingsplan zur optimalen Einführung zu berücksichtigen. Für die Ribeca-Anwendenden aus dem Risikomanagement empfiehlt es sich, den Selbstlernkurs besucht zu haben, bevor die Trainings beginnen.
Arbeiten die Teilnehmenden mit bankeigenen Beispielen oder Musterdaten?
Es handelt sich um individualisiertes Training, das durchgehend mit Ihren bankeigenen Daten, Prozessen und Vorgaben arbeitet.
Wie unterstützt das Training die interne Abstimmung zwischen Risikomanagement, Kreditbereich und Management?
Das zweite Training (Fachliche Interpretationen und Gap-Analyse) schafft ein gemeinsames fachliches Verständnis. Durch die gemeinsame Priorisierung von Handlungsempfehlungen, der Ableitung von Maßnahmen, Zeitplanung und Verantwortlichkeiten wird Transparenz hergestellt, Schnittstellen werden geklärt und Argumentationslinien abgestimmt. Dies erleichtert die Kommunikation zwischen Risikomanagement, Kreditbereich und Management und reduziert Reibungsverluste in Entscheidungs‑ und Berichtsprozessen.
Ihre Ansprechpartnerin:
Anne Katrin Horstmann

Produktmanagerin Nachhaltigkeit
Steuerung

+4951195745602

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Neues Seminarmanagementsystem
Was Sie wissen müssen

Wir führen ein neues Seminarmanagementsystem ein. Damit die Umstellung reibungslos gelingt, bitten wir Sie, folgende Hinweise zu beachten:  

Buchungen über unsere Website sind noch bis Freitag, den 31. Juli 2026, um 18:00 Uhr wie gewohnt möglich. Anschließend beginnt die Übergangsphase mit einem geändertem Buchungsprozess. Alle Informationen zum Buchungsprozess während der Umstellung finden Sie hier.