Die Bank als Drittschuldner (43002.0112.1)
Nr.
43002.0112.1
Zielgruppe
- Mitarbeiter/-innen der Rechts- und Abwicklungsabteilung
- Mitarbeiter/-innen Marktfolge Aktiv
Nutzen
Die Bearbeitung von Pfändungs- und Überweisungsbeschlüssen ist für die Bankpraxis sowohl mit organisatorischen als auch rechtlichen Anforderungen verbunden. So ist vor dem Hintergrund der Haftungsrisiken der Bank eine angemessene Rechtssicherheit sicherzustellen, ohne die Kosten für die betroffene Bank ausufern zu lassen. Hierzu sind optimierte Geschäftsprozesse in der Vorgehensweise unumgänglich.
In diesem Seminar bieten wir die Möglichkeit, sich mit den rechtlichen Grundlagen der Drittschuldnerbearbeitung auseinanderzusetzen. Unter Erarbeitung rechtlicher und praktischer Lösungswege diskutieren Sie die in der Praxis typischerweise auftretenden Probleme und tauschen praktische Erfahrungen aus.
Inhalt
- Grundlagen des Pfändungsverfahrens
- Pfändungs- und Überweisungsbeschluss
- Pfändungs- und Einziehungsverfügung
- vorläufiges Zahlungsverbot
- die Drittschuldnererklärung
- Aufbau und Inhalt
- Haftungsfragen bei fehlerhafter Bearbeitung
- Kontopfändung
- Behandlung gepfändeter Einzelansprüche aus der Geschäftsverbindung
- die Kontoführung nach der Pfändung (Pfändungsschutzkonto)
- Pfändung von Darlehens- und Kreditansprüchen
- Pfändung von Rückgewähransprüchen
- Pfändung von Wertpapieren und sonstigen Vermögenswerten
- Hinweise zur Kontenpfändung durch das Finanzamt
- Rechtsmittel im Pfändungsverfahren
- organisatorische und strategische Lösungswege