Aufsichtsratspraxis: Dienstverträge für Vorstände (94016.0212.1)
Nr.
94016.0212.1
Zielgruppe
- neue Aufsichtsratsmitglieder
Nutzen
Nicht erst seit Inkrafttreten der Institutsvergütungsverordnung stellt der Abschluss oder die Anpassung von Dienstverträgen für die Vorstandsmitglieder eine sensible und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Aufgabe des Aufsichtsrates dar. Neben einer Vielzahl rechtlicher Aspekte gilt es, zahlreiche weitere Anforderungen hinsichtlich der Gestaltung der einzelnen Regelungen zu berücksichtigen. Sowohl bei dem Vertragsabschluss als auch der notwendigen Anpassung einzelner Regelungen ist Sensibilität und Klarheit gleichermaßen gefordert.
Mit diesem Seminar erhalten Sie einen fundierten Überblick aus unternehmenspolititischer und auch rechtlicher Sicht und können Einzelaspekte sowie Fragen mit den Fachexperten und anderen Aufsichtsratsmitgliedern erörtern. Hierbei erhalten Sie nicht nur ein "Benchmarking" für die Vergütungshöhe und -gestaltung, sondern auch für die Angemessenheit weiterer vertraglicher Regelungen.
Die Zurverfügungstellung von Musterdienstverträgen nebst Erläuterungen und deren Erörterung im Seminarverlauf ermöglichen Ihnen eine sehr konkrete Behandlung dieser anspruchsvollen Thematik.
Inhalt
Im Rahmen der Veranstaltung werden folgende Schwerpunkte gesetzt, die um die individuellen Themen der Teilnehmer ergänzt werden:
- Rahmenbedingungen der Beschäftigung eines Vorstandsmitgliedes
- Gestaltungsoptionen der Vorstandsvergütung
- Vorstellung eines Funktions- und Anforderungsprofils für Vorstandsmitglieder
- Vorstellung eines Musterdienstvertrages
- Vorstellung und Erörtung typischer Diskussionspunkte/sensibler Klauseln bei der
Verhandlung von neuen Verträgen
- Auswahl und Gestaltung von Vergütungsbestandteilen
- Gestaltung einer leistungs- und erfolgsorientierten Vergütung
- Aufbau eines Zielsystems für die Vorstandsvergütung
- Selbstreflektion zum Reifegrad der eigenen Bank für die variable
Vorstandsvergütung
- Vorstellung von Muster- und Beispielberechnungen